Organic Flour | Doves Farm

Wie man einen klassischen Laib mit organischem Stein gemahlenem Vollkornroggenmehl backt

Wie man einen klassischen Laib mit organischem Stein gemahlenem Vollkornroggenmehl backt

By Organic Flour | Doves Farm | Published: 2026-07-24

Category: Anleitungen

Erfahren Sie, wie Sie einen klassischen Roggenlaib mit organischem, steingemahlenem Vollkornroggenmehl backen. Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung behandelt Hydratation, Kneten und Tipps für ein dichtes, aromatisches Brot.

Das Backen mit Roggenmehl ist eine lohnende Reise in die Welt der herzhaften, aromatischen Brote. Im Gegensatz zu Weizenbroten basiert ein klassisches Roggenbrot auf den einzigartigen Eigenschaften des Roggenkorns – seinem hohen löslichen Ballaststoffgehalt, dem geringeren Glutenpotenzial und dem unverwechselbaren erdigen Geschmack. Insbesondere das Bio-Stein-Vollkorn-Roggenmehl enthält Kleie und Keimling und verleiht dem Brot ein kräftiges, leicht säuerliches Aroma und eine dichtere Krume, die wunderbar zu Butter, Käse oder Räucherfisch passt.

Egal, ob Sie ein erfahrener Hobbybäcker oder neu im Roggenbacken sind – dieser Leitfaden führt Sie Schritt für Schritt durch die Herstellung eines klassischen Brotes mit Bio-Stein-Vollkorn-Roggenmehl. Sie lernen, wie Sie mit dem klebrigen Teig umgehen, die Hydratation anpassen und die charakteristische feuchte, feinporige Krume erzielen. Dabei erkunden wir auch, wie andere Bio-Mehle – wie Bio-Dinkelmehl Type 630, 25-kg-Sack oder Bio-Emmer-Mehl, 1 kg – Ihre Roggenback-Abenteuer ergänzen können.

Bio-Dinkelmehl Type 630, 25-kg-Sack
Bio-Dinkelmehl Type 630, 25-kg-Sack

Warum Bio-Stein-Vollkorn-Roggenmehl wählen?

Bio-Stein-Vollkorn-Roggenmehl wird aus der gesamten Roggenbeere gemahlen, wobei Kleie, Keimling und Endosperm erhalten bleiben. Das bedeutet, dass Sie alle natürlichen Nährstoffe erhalten, darunter Ballaststoffe, B-Vitamine und Mineralien wie Magnesium und Phosphor. Der Steinmahlprozess hält das Mehl zudem kühler als industrielle Walzenmühlen, was die natürlichen Öle und Aromastoffe des Getreides bewahrt. Das Ergebnis ist ein Mehl mit einem reichen, nussigen Aroma und einer leicht groben Textur, die dem Roggenbrot seinen unverwechselbaren Charakter verleiht.

Für Bäcker, die Wert auf Authentizität und Nährstoffe legen, ist dieses Mehl eine hervorragende Wahl. Es ist von Natur aus glutenärmer als Weizen und daher eine beliebte Option für alle, die ihre Glutenaufnahme reduzieren möchten, ohne auf Brotqualität zu verzichten. In Kombination mit anderen Bio-Getreidesorten wie Dinkel oder Emmer können Sie einzigartige Mischungen kreieren, die Ihrem Brot mehr Komplexität verleihen. Wenn Sie beispielsweise einen Teil des Roggens durch Bio-Dinkelmehl Type 630, 25-kg-Sack ersetzen, wird die Krume lockerer, während der rustikale Geschmack erhalten bleibt.

  • Achten Sie stets auf die Frische Ihres Roggenmehls – lagern Sie es kühl und trocken oder frieren Sie es für eine längere Haltbarkeit ein.
  • Wenn Ihr Teig zu klebrig ist, geben Sie nach und nach einen Esslöffel Roggenmehl hinzu, bis er sich gut verarbeiten lässt.

Wichtige Zutaten für ein klassisches Roggenbrot

Für ein klassisches Roggenbrot brauchen Sie nur wenige Zutaten: Bio-Stein-Vollkorn-Roggenmehl, Wasser, Salz und ein Triebmittel. Viele traditionelle Rezepte verwenden einen Sauerteigstarter, aber Sie können auch kommerzielle Hefe für ein schnelleres Backen nutzen. Wichtig ist zu verstehen, dass Roggenmehl mehr Wasser aufnimmt als Weizenmehl, daher benötigen Sie eine höhere Hydratation – typischerweise etwa 75 % bis 85 % des Mehlgewichts. Dieses zusätzliche Wasser sorgt für die feuchte, dichte Krume, für die Roggen bekannt ist.

Für ein ausgewogenes Aroma können Sie eine kleine Menge Weizenmehl – wie Bio-Malzbrotmehl, 1 kg – hinzufügen, um etwas mehr Struktur und Lockerung zu erzielen. Die gemälzten Körner in diesem Mehl ergänzen die erdigen Noten des Roggens wunderbar. Sie können auch mit Saaten wie Kümmel, Fenchel oder Sonnenblumenkernen für zusätzliche Textur experimentieren. Eine Prise Zucker oder Melasse kann die Hefe füttern und die Kruste dunkler machen.

  • Verwenden Sie gefiltertes oder abgefülltes Wasser, wenn Ihr Leitungswasser stark gechlort ist – Chlor kann die Hefeaktivität hemmen.
  • Für ein säuerlicheres Brot lassen Sie den Teig über Nacht im Kühlschrank fermentieren.

Schritt-für-Schritt-Backanleitung

Mischen Sie zunächst 500 g Bio-Stein-Vollkorn-Roggenmehl mit 400 ml warmem Wasser (ca. 35 °C) in einer großen Schüssel. Fügen Sie 10 g Salz und 7 g aktive Trockenhefe (oder 150 g aktiven Sauerteigstarter) hinzu. Rühren Sie, bis ein schmieriger Teig entsteht – er wird im Vergleich zu Weizenteig sehr klebrig und nass sein. Decken Sie die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lassen Sie sie 30 Minuten ruhen. Dieser Autolyseschritt ermöglicht es dem Mehl, vollständig zu hydrieren und die glutenähnlichen Proteine im Roggen zu entspannen.

Nach der Ruhezeit geben Sie den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Da Roggenteig klebrig ist, verwenden Sie einen Teigschaber und halten Sie Ihre Hände feucht. Falten Sie den Teig mehrmals über sich selbst und formen Sie ihn dann zu einem runden oder ovalen Laib. Legen Sie ihn in ein gut bemehltes Gärkörbchen oder eine mit einem bemehlten Geschirrtuch ausgelegte Schüssel. Decken Sie ihn ab und lassen Sie ihn 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen – Roggenbrot geht nicht so stark auf wie Weizenbrot, daher ist ein moderater Anstieg normal. Heizen Sie Ihren Backofen auf 230 °C (Ober-/Unterhitze) vor, mit einem Backstein oder einem gusseisernen Bräter darin.

Sobald der Laib aufgegangen ist, setzen Sie ihn vorsichtig auf die heiße Backfläche. Ritzen Sie die Oberseite mit einem scharfen Messer oder einer Klinge ein, damit Dampf entweichen kann. Backen Sie 30 Minuten mit Dampf (stellen Sie eine Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens), entfernen Sie dann die Dampfquelle und backen Sie weitere 15 bis 20 Minuten, bis die Kruste tiefbraun ist und die Kerntemperatur 96 °C erreicht hat. Lassen Sie den Laib vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen, bevor Sie ihn anschneiden – dies kann mehrere Stunden dauern, ist aber entscheidend, damit sich die Krume setzt.

  • Für eine weichere Kruste bestreichen Sie den heißen Laib nach dem Backen mit geschmolzener Butter.
  • Bewahren Sie Roggenbrot in einer Papiertüte bei Raumtemperatur auf – es bleibt tagelang saftig.

Häufige Probleme beim Roggenbrotbacken lösen

Roggenbrot kann knifflig sein, besonders für Bäcker, die an Weizen gewöhnt sind. Ein häufiges Problem ist eine dichte, klebrige Krume. Dies passiert oft, wenn der Laib zu früh angeschnitten wird – Roggenbrot braucht eine lange Abkühlzeit, damit sich die Stärke setzen kann. Ein weiterer Grund ist eine zu geringe Hydratation: Ist der Teig zu trocken, wird die Krume schwer. Ist der Teig hingegen zu nass, kann der Laib flach auseinanderlaufen. Zielen Sie auf einen Teig ab, der klebrig ist, aber seine Form behält, wenn er sanft gerundet wird.

Wenn Ihr Laib nicht stark aufgeht, überprüfen Sie die Aktivität Ihrer Hefe oder Ihres Starters. Roggenmehl fermentiert langsamer als Weizen, also haben Sie Geduld. Die Zugabe einer kleinen Menge Weizenmehl, wie Bio-Malzbrotmehl, 1 kg, kann für zusätzliche Lockerung sorgen. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Ofen heiß genug ist – eine zu niedrige Temperatur verhindert den Ofentrieb. Wenn die Kruste zu hart ist, verkürzen Sie die Backzeit oder decken Sie den Laib in den letzten 10 Minuten mit Alufolie ab.

  • Verwenden Sie eine digitale Waage für präzise Messungen – Roggenbacken reagiert empfindlicher auf Verhältnisse.
  • Wenn Sie keinen Backstein haben, eignet sich auch ein schweres, umgedrehtes Backblech.

Ihr Roggenbrot mit anderen Bio-Produkten kombinieren

Ein klassisches Roggenbrot ist unglaublich vielseitig. Servieren Sie es zu einer herzhaften Suppe, verwenden Sie es für belegte Brote oder toasten Sie es zum Frühstück mit einem Klecks Butter. Um Ihr Backerlebnis zu ergänzen, entdecken Sie weitere Bio-Produkte von Doves Farm. Für einen süßen Morgengenuss probieren Sie das Bio-Vollkorn-Kakao-Reispops-Müsli – es passt wunderbar zu einer Scheibe Roggenbrot für einen ausgewogenen Start in den Tag. Oder genießen Sie Ihr Roggenbrot für einen herzhaften Snack zusammen mit den Bio-Vollkorn-Butterkeksen für einen befriedigenden Crunch.

Bio-Vollkorn-Kakao-Reispops-Müsli
Bio-Vollkorn-Kakao-Reispops-Müsli

Wenn Sie Ihr Backrepertoire erweitern möchten, versuchen Sie, Roggenmehl mit anderen Urgetreidesorten zu kombinieren. Zum Beispiel kann die Mischung von Roggen mit Bio-Emmer-Mehl, 1 kg, ein Brot mit einer leichteren Textur und einem leicht süßlichen, nussigen Geschmack ergeben. Emmer ist ein alter Weizen, der eine feine Krume verleiht, während der rustikale Charakter des Roggens erhalten bleibt. Das Experimentieren mit diesen Mischungen wird Ihnen helfen, neue Aromen und Texturen zu entdecken, die Ihr Backen spannend halten.

Das Backen eines klassischen Brotes mit Bio-Stein-Vollkorn-Roggenmehl ist ein zutiefst befriedigender Prozess, der Sie mit traditionellen Backtechniken verbindet. Die dichte, aromatische Krume und die duftende Kruste sind ein Beweis für die Qualität des Getreides. Ob Sie es frisch aus dem Ofen oder am nächsten Tag getoastet genießen – dieses Roggenbrot wird ein Grundnahrungsmittel in Ihrer Küche werden. Bereit zu starten? Entdecken Sie unsere Auswahl an Premium-Bio-Mehlen, einschließlich des Bio-Dinkelmehls Type 630, 25-kg-Sack, und erleben Sie den Unterschied, den Steinmahlqualität in Ihrem Backen macht.

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